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Werdegang der GKD Recklinghausen

Gründung

Im Jahr 1974 verpflichtete das ADV-Organisationsgesetz die Städte, sich zur automatisierten Bearbeitung ihrer Aufgaben kommunaler Rechenzentren zu bedienen. Also wurden in NRW 25 kommunale Datenverarbeitungszentralen gegründet. Eine davon für den Kreis Recklinghausen.

Die GKD Recklinghausen wurde am 01.07.1975  im Zuge dieser Entwicklung in Form einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den kreisangehörigen Städten Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Haltern (heute: Haltern am See), Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen sowie Waltrop und dem Kreis Recklinghausen als "Gemeinsame kommunale Datenzentrale Recklinghausen"  gegründet. Sie war zunächst eine Abteilung des Hauptamtes der Kreisverwaltung Recklinghausen und danach das Amt 16. Erster Leiter der GKD war Herr Alois Frisch.

1975 - Die GKD nutzt zunächst den IBM-Rechner der Kreissparkasse Recklinghausen mit.

1976 - Betritt zur AKD (Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Datenzentralen). Die AKD war seinerzeit ein Zusammenschluss der IBM-Anwender und Keimzelle der heutigen VITAKO.

1977 - Einsatz von Datenfernverarbeitung, Anmietung eines Rechners des Typs IBM 370/138 mit einem Hauptspeicher von 256 KB.

1978 - Die Stadt Gladbeck tritt der ÖRV bei.

1979 - Umzug in das neue Kreishaus an der Kurt-Schumacher-Allee.

1980 - Einrichten des Anwenderdatennetzes.

1981 - Einsatz der ersten Online Verfahren (KFZ-Zulassung).

1985 - Einsatz eines PC IBM-XT-FD mit 256 KB Hauptspeicher (22.700 DM).

1986 - Einführung einer jährlichen (vereinfachten) Betriebsabrechnung: Jahresabschluss.

1987 - Bildung einer "PC-Arbeitsgruppe".

1988 - Neues Thema: Bürokommunikation, Herr Heinz Krämer wird neuer Leiter der GKD und damit Nachfolger von Herrn Alois Frisch.

1989 - Beschaffung eines Verwaltungsrechners IBM AS/400

1995 - Einsatz eines Magnetbandroboters und einer Falz- und Kuvertiermaschine, Festschreiben einer "Gemeinsamen DV-Technischen Infrastruktur für die GKD Recklinghausen" als Grundlage für eine gemeinsame wirtschaftliche Vorgehensweise aller Mitglieder der GKD für die TUIV.

1996- Aufsetzen eines Pilotprojekts "Internet/Kiosk-Lösung im Kreis RE" mit der Stadt Waltrop als erster Pilotanwenderin.

1997 - Einführung des Konzepts des "Technologiegleichschritts", um alle Gemeinden des Kreises an technischen Neuentwicklungen möglichst gleichzeitig teilhaben zu lassen. Innere Neuorganisation der GKD: Flache Hierarchie, Teamstruktur. Neugliederung der Facharbeitskreise.

1998 - Die GKD wird anerkannter Ausbildungsbetrieb für Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker

1999 - Änderung der Kostenrechnung der GKD: Absenken des Solidarbeitrages. Dienstleistung gegen Rechnung.  Abrechnung nach Verursacherprinzip.

2003- Abbau des Großrechners der GKD. Der Großrechnerbetrieb wird zur KDVZ Hellweg-Sauerland in Iserlohn (heute: KDVZ Citkomm) verlagert. Die GKD wird ein rechtlich selbständiger Zweckverband. Vorsitzender der Verbandsversammlung ist Herr Josef Hovenjürgen, Verbandsvorsteher ist Herr Kreisdirektor Scholze und Geschäftsführer ist Herr Heinz Krämer.

2004 - Herr Ulrich Puschmann wird neuer Vorsitzender der Verbandsversammlung und Heinz Dieter Klink, Erster Beigeordneter der Stadt Dorsten, wird neuer Verbandsvorsteher der GKD.

2005 - Herr Johannes Beisenherz, Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, wird neuer Verbandsvorsteher der GKD.

2006- Ablösung des letzten Großrechnerverfahrens der GKD.

2007- Umzug der GKD vom Kreishaus in das eigene Gebäude an der Castroper Straße 30 in Recklinghausen

2010 - Die GKD betreibt das Vergabeportal "Metropole Ruhr", das für 53 Kommunen des Ruhrgebiets offen ist.

2012 - Wechsel in der Geschäftsführung: Herr Sören Kuhn wird neuer Geschäftsführer der GKD Recklinghausen. Im Dezember 2012 wird das neue Richtfunknetz in Produktion genommen.

2014 - Die GKD Recklinghausen wird Mitglied des KDN (Dachverband kommunaler IT-Dienstleister).

2015 - Herr Christoph Tesche, Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, wird neuer Verbandsvorsteher der GKD Recklinghausen.


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